Andrea Acosta

Exercises in Possibility

Andrea Acostas Arbeit beginnt immer mit dem Drang, nach draußen zu gehen. Inspiriert wird sie durch die unerwarteten Begegnungen, die sich beim Spazieren und Beobachten von urbanen Räumen ergeben. Es sind Spannungen und Widersprüche in der Stadt entstehen, die sie faszinieren – das Neue und Verfallene, das Beherrschte und das Chaotische, das Gefüllte und das Leere, das Natürliche und das Konstruierte, das Sichtbare und das Unsichtbare, das Sich-Wandelnde und das Statische –, die sie faszinieren. Sie versucht diese Orte zu verstehen, indem sie kon­tex­tuelle und historische Materialien sammelt und mit eigenen Eindrücken verbindet. 


In der Künstler­­innen-Aus­stellung Gold­rausch im Oktober 2016 präsentierte sie Zeichnungen und Objekte, die sich mit dem Ver­hältnis von Natur und Archi­tektur in der Stadt aus­ein­ander­setzen und damit, wie man diese Be­ziehung nutzen kann, um Räume und deren Wahr­nehmung neu zu entwerfen. Das Design des Kataloges lehnt sich stark an die Arbeit der Künstlerin an, indem er die Farb­welt aus den Original­fotos in der Gestaltung der Flächen aufgreift.

Kunde: Goldrausch Künst­lerinnen­projekt e.V.
Jahr: 2016
Leistung: Konzept, Editorial Design